Entstehungsgeschichte Stettbrunnen

Am Ursprung der Wohnsiedlung Stettbrunnen steht eine Predigt vom 23. August 1981 in der Wehrkirche Muttenz. Von der Kanzel hat Pfarrer Franz Christ die Situation in Muttenz angeprangert, dass einige Wenige mit dem Boden schalten und walten können und damit das grosse Geschäft machen. Diese Predigt hat die Familie Rapp veranlasst, ihr Land im Stettbrunnen günstig im Baurecht oder im Eigentum abzugeben. Sie verknüpften dies mit der Bestimmung, dass eine familien- und kinderfreundliche Siedlung mit Spielplätzen, Biotop und Kompostieranlage entstehen solle.

Die Muttenzer Architekten Theo Meyer + Partner folgten den Wünschen der Baurechtgeber und planten eine attraktive Siedlung, in welcher sich Kinder gleichermassen wie die Erwachsenen wohl fühlen können. Dazu beigetragen hat auch die Errichtung der ersten Wohnstrasse im Kanton Basellandschaft.

Im Sommer 1985 konnten die ersten Familien die Häuser in der 1. Etappe beziehen. Im Sommer 1986 fand die Konstituierungsversammlung mit der Wahl des ersten Vorstandes und der Äufnung der Stettbrunnenkasse statt. Ein erstes Stettbrunnenfest mit den Bewohnern der 1. Etappe wurde im Herbst 1987 in der Tiefgarage gefeiert. Dank grosser Nachfrage nach Häusern im Stettbrunnen wurden die 2. und 3. Etappe rasch realisiert. Das Bauende der Wohnsiedlung wurde am 17. August 1991 mit einem grossen Fest gefeiert. Der Dank ging insbesondere an die Familie Rapp, welche die Predigt beherzigt und uns eine einzigartig familienfreundliche Siedlung ermöglicht haben.